„Lesvos Solidarity“

Gewinner:innen des Bremer Friedenspreises an der KSA

Am Mittwoch den 18.05 begrüßten wir Efi Latsoudi und Stella Balouka von der NGO `Lesvos Solidarity´ im Foyer unserer Oberstufe. Grund für ihr erscheinen war die kurz bevorstehende Preisverleihung des Bremer Friedenspreises. Die beiden berichteten von dem Flüchtlingscamp Pipka auf der griechischen Insel Lesbos und führten uns in die kritische Situation vor Ort ein. Die Berichte, unter welchen Bedingungen geflüchtete Menschen dort, an der Außengrenze Europas, leben müssen, wie mittlerweile ein neues Lager weit weg von jedweder Siedlung, im Wald, ohne Kontakt und Anbindung errichtet wurde war erschütternd.

Das Engagement von Efi und Stella für die Flüchtlinge und ihre Sensibilität in Hinblick auf Menschenrechte, die auch in der EU offensichtlich nicht überall gelten, war aufrüttelnd, und die persönlichen Erzählungen ließen die Distanz zu den Geschehnissen auf der Insel fallen. Gerade auch der kritische Blick in Bezug auf Europas Handeln innerhalb der Krise, war erhellend, hierbei ist dem Begriff „Abschreckungs-Politik“ eine zentrale Bedeutung zugekommen. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass das Event die Bedeutung von Solidarität – selbstverständlich auch, aber eben nicht nur für Menschen aus der Ukraine – bestärkt hat und dazu motiviert, über den Tellerrand hinauszublicken und sich zu engagieren.

Siobhan Ryan Q1

Hier der Stream zur Veranstaltung – einmal mehr Danke an Rolf Diehl vom VahReport!

Lesvos Solidarity mit Preisträgerin des Bremer Friedenspreises 2022 über Lesbos – 1/2 (vahreport.de)